Workshops
-

Urban Citizenship und das Recht auf Stadt. urbanize! 2015
FR 9. OKT 2015 | 19:00 | Festivalzentrale | Marxergasse 1 | 1030 Wien. Wie sich Konflikte um Anerkennung, Rechte, Ausschluss und Kontrolle in der Stadt verschränken. In der kritischen Stadtforschung hat sich in diesem Zusammenhang seit Ende der 1980er Jahren der Urban Citizenship Begriff etabliert – im Deutschen: Stadtbürgerschaft. Dieser hat einerseits ein großes analytisches und politisches Potenzial. Andererseits ist er aber auch mit einer Reihe von Problemen verbunden. Nicht zuletzt wird oftmals übersehen, dass die lokale Anerkennung von Rechten und der Zugang zu Ressourcen gerade für MigrantInnen in der Praxis auf’s Engste mit lokalen Kontrollen des ausländerrechtlichen Status…
-

An den Rändern der Stadt
Freitag 17.7.2015 ab 20.00 metroZones präsentiert die Schule des städtischen Handelns mit einer Auftaktveranstaltung in der Honigfabrik in Hamburg Wilhelmsburg. Am Beispiel von ausgewählten metroZones-Projekten berichten wir von unserem Ansatz einer grenzüberschreitenden Stadterkundung und stellen unsere erste ‚Schule‘ zur Diskussion. Was heißt es, gemeinsam städtisches Wissen zu produzieren, was können urbane Lernprozesse sein, wie lässt sich in Stadt – und besonders ihrer Ränder – intervenieren? Und was genau ist eigentlich mit Periphierie gemeint? Im Anschluss begeben wir uns auf eine kleine filmische Reise in ein Hamburger ‚Randgebiet‘ der 1970er Jahre. Honigfabrik /// Industriestraße 125-131 /// Hamburg Wilhelmsburg www.honigfabrik.de
-

Von Nowosibirsk lernen
Workshop mit metroZones Dienstag, 17.03.2015 – Samstag, 21.03.2015 Das Berliner Zentrum für Städtische Angelegenheiten metroZones bietet in Nowosibirsk einen viertägigen Workshop zu Methoden der qualitativen Stadtforschung für interessierte Stadtbeobachter an (u.a. Studierende der Architektur, KünstlerInnen, KulturvermittlerInnen). metroZones versteht die Stadt nicht als Kulisse von sozialem Geschehen sondern als einen Raum, der durch das Zusammenwirken von urbanen Alltagspraktiken, Materialitäten und Bildern, von kulturellen Interventionen und politischen Diskursen immer wieder neu erzeugt wird. Für die Forschungen von metroZones ist es eine grundlegende Frage, was die Menschen mit der Stadt machen, auf welche Art und Weise sie die Stadt erleben und (re)produzieren. Der…
-
THE KNOT – Linking the Existing with the Imaginary, Berlin 2010
THE KNOT – Linking the Existing with the Imaginary Kulturforum. 28.04.2010 – 01.05.2010 / Pre-Opening. 28.04.2010 / Opening. 29.04.2010 Mariannenplatz. 03.05.2010 – 16.05.2010 / Closing Weekend. 14.05.2010 – Sonntag, 16.05.2010 Flughafen Tempelhof. 19.05.2010 – 30.05.2010 / Closing Weekend. 28.05.2010 – 30.05.2010 „The Knot“: eine mobile Veranstaltungsplattform an Berliner Standorten. Eine Plattform für Kunst und Kultur auf der Reise durch Berlin, Warschau und Bukarest – das ist „The Knot“. „The Knot“ schafft im öffentlichen Raum der drei Städte von April bis Oktober 2010 einen Ort für Installationen, Partys, Diskussionen, Vorträge, Workshops, Präsentationen und vieles mehr. „The Knot“ ist Teil von „The…
-
Ein Recht auf São Paulo. Vortrag und Diskussion in Berlin, 2. März 2010
Das Recht auf Stadt“ ist der Titel des nächsten UN World Urban Forum, das im März 2010 in Brasilien stattfinden wird. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine Debatte darüber, was eine Stadt ausmacht: öffentlicher Raum, Dienstleistungen, Mobilität. „Das Recht auf Stadt“ steht auch für ein Konzept von Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung. In Brasilien wurden dafür bereits politische Strukturen geschaffen. Das Portrait von São Paulo soll das Recht auf Stadt am konkreten Beispiel diskutieren. Dabei gilt das besondere Augenmerk einerseits der Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum, andererseits den Erfahrungen von Bürgerbeteiligung in der Megastadt. Ein Kommentar zum Gebrauch des Begriffs „Recht…
Neu: metroZines-Reihe
Die von metroZones – Zentrum für städtische Angelegenheiten herausgegebene Publikationsreihe metroZines versammelt explorative Ansätze der Stadt-, Raum- und Bildforschung. Damit wird das Spezifische der metroZones-Praxis an den Schnittstellen zwischen Kunst, Wissenschaft und Aktivismus einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht und in die Debatten um urbane Kulturen, räumliche Konfliktlagen und künstlerische Forschung eingespeist. Die metroZines wenden sich an all jene, die sich für experimentelle Methoden interessieren.
Werde Fördermitglied bei metroZones!
Wir möchten mit euch unsere neue Publikation feiern: die metroZines, die im September 2024 erstmals (im adocs Verlag) erscheinen. Zudem wird unsere digitale Plattform „Stadt als Byte“ zu urbanen Dimensionen und Auswirkungen von Tech-Urbanismus noch 2024 freigeschaltet.
In diesem Rahmen wollen wir Euch auch für eine Fördermitgliedschaft bei metroZones e.V. gewinnen. Von diesem Format des Mitmachens erhoffen wir uns, als frei floatendes Kollektiv unabhängig unsere laufenden Strukturkosten bestreiten zu können. Und zugleich wollen wir in einem erweitertem Kreis mit Freund*innen und Weggefährt*innen darüber nachdenken, wohin es uns verschlagen könnte.
Eine solche fördernde Mitgliedschaft – zum Jahresmitgliedsbeitrag von 100 Euro –
verpflichtet selbstredend zu nichts, öffnet neue Gespräche und Perspektiven und ermöglicht uns die Fortsetzung unserer Arbeit. Im Gegenzug gibt es ein Geschenkpaket mit den ersten drei metroZines – in denen es um Tapeten, Kartenlesen und atmende Bilder geht.
Das Update zu allem Weiteren und natürlich die Einladung zu einer baldigen Zusammenkunft lassen wir euch bald zukommen.
Über euer Interesse und eine kurze Rückmeldung – info@metrozones.info – freuen wir uns sehr!
Kontakt
metroZones – Zentrum für städtische Angelegenheiten
Miningstr. 88
12359 Berlin
info@metrozones.info
Projekt-Webseiten
Learning from *
Global Prayers
Self-Made Urbanism
Chinafrika
Hellersdorfer Tapete
Mapping along the Refugee Complex
Schule für städtisches Handeln
Gemeine Stadt
Stadt als Byte
Über uns
metroZones – Zentrum für städtische Angelegenheiten hat sich 2007 in Berlin als unabhängige Vereinigung für kritische Großstadtforschung gegründet. An den Schnittstellen zwischen Kunst, Wissenschaft und Politik kombiniert metroZones in seinen Projekten Ansätze der Forschung und Wissensproduktion, kulturelle und kuratorische Praxen sowie politische Interventionen. Ziel ist die öffentliche Thematisierung – und Politisierung – urbaner Belange, Alltagswelten und Konflikte. Dabei setzt metroZones auf transnationale, disziplinüberschreitende und institutionelle Kooperationen. Die Expertise speist sich aus der langjährigen, disziplinär wie regional aufgefächerten Erfahrung seiner Mitglieder: Jochen Becker (Kurator und Kritiker), Christian Hanussek (Künstler und Kurator), Anne Huffschmid (Kulturwissenschaftlerin und Autorin), Stephan Lanz (Stadtforscher und Kurator), Diana Lucas-Drogan (Künstlerin und Architektin), Oliver Pohlisch (Kulturwissenschaftler und Journalist), Katja Reichard (Buchladen Pro qm), Erwin Riedmann (Soziologe und Informatiker), Kathrin Wildner (Stadtethnologin und Kuratorin).
About
metroZones – Center for Urban Affairs was founded in Berlin in 2007 as an independent association. Its mandate is to bring together different approaches in research, knowledge production, cultural practice and political intervention at the interface of art, academia and politics, and to provide a forum for their public discussion. In this, we rely on international, interdisciplinary and inter-institutional collaboration. Currently metroZones’ members are: Jochen Becker (curator and critic), Christian Hanussek (artist and curator), Anne Huffschmid (cultural scientist and author), Stephan Lanz (urbanist and curator), Diana Lucas-Drogan (artist and architect), Oliver Pohlisch (cultural scientist and journalist), Katja Reichard (Pro qm), Erwin Riedmann (social & computer scientist), Kathrin Wildner (urban ethnographer and curator).